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TOPIC: neuer Stereophotomaker und "Looking Glass"

neuer Stereophotomaker und "Looking Glass" 10 Mar 2019 20:20 #1

  • Gerold Fischer
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Hallo zusammen,

seit heute gibt es eine neue Version des Stereophotomaker, 5.29 , allerdings noch nicht auf deutsch. Die Historie für den Übergang zur neuen Version enthält im Wesentlichen einen Punkt, ich zitiere: "Added some functions for the Looking Glass"

Um zu wissen, ob ich das brauche, müsste ich wissen, was das ist, ein Looking Glass. Zugegebenermaßen hatte ich bisher noch nichts davon gehört.

Eine kleine Suche ergibt dann folgendes : Es handelt sich übersetzt um "Eine universelle holographische Anzeige für 3D-Schöpfer". Das hat zumindest etwas meine Neugierde geweckt. Irgendwie werden da dreidimensionale Bilder oder Filme räumlich dargestellt. Aber trotz genauen Lesens der Webseite blieb mir verborgen, wie das genau funktionieren soll. Wenn hier jemand mehr herausgefunden hat, bin ich an Aufklärung interessiert. Es scheint sich um ein abgeschlossenes Kickstarterprojekt handeln und es gibt zwei Größen: Standard = 8,9" für $599 und groß = 15,6" für $3000.

Aber immerhin, die neuen Funktionen im SPM können wohl aus einem Stereobild eine Tiefenmaske (Depth-Map) und mit deren Hilfe zu einem linken und einem rechten Bild Zwischenbilder erzeugen. Zumindest das werde ich in nächster Zeit einmal genauer testen.

Viele Grüße
Gerold

neuer Stereophotomaker und "Looking Glass" 11 Mar 2019 07:35 #2

Stereophotomaker, 5.29 , allerdings noch nicht auf deutsch.

liegt daran dass mir der Programmierer die Recourcetexte noch nicht zum Übersetzen geschickt hat - ich hake nochmal nach...

aus einem Stereobild eine Tiefenmaske (Depth-Map)

diese Funktion gabs bisher auch schon - allerdings verborgen und nur per Tastenkombination erreichbar

Gruß
Werner

neuer Stereophotomaker und "Looking Glass" 22 Sep 2019 21:45 #3

  • threedee
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Hallo,
ich benutze derzeit nur noch die englische SPM-Version und das ist z.Z. v 5.30e.
Die Version kann einem die Arbeit beim Erstellen von Depthmaps aus 2 Stereofotos erleichtern, wenn man weiß, wie man depthmaps zu bearbeiten hat. Eine vollkommen daraus resultierende perfekte DM gibt es zwar, ist aber recht selten.
Bei diesem Verfahren werden zwei Tools von Ugo Capeto Autors vieler kleiner Tools zur Stereoskopie (alles kostenlos) verwendet, nämlich DMAG5 und DMAG9b. Die Tools muss man sich selbst zusammensuchen, wobei Ugo in seinem Blog eine detaillierte Anleitung dazu gibt:
3dstereophoto.blogspot.com/2019/05/a-qui...ing-stereophoto.html
Da das Ergebnis größten Teils aus dem korrekten Alignment bei Fotos abhängt und seiner Ansicht nach das autom. Alignment von SPM aus bestimmten erläuterten Gründen nicht zuverlässig genug arbeitet, rät Ugo dazu, seine eigenen Tools zu verwenden. Diese allerdings arbeiten wiederum zu exakt, so dass es bei einigen Bildern bei den Outputs zu unangenehmen Rotationen kommt.
Ich arbeite recht häufig mit Depthmaps von Aufnahmen der W3 um eigene deutlich höhere Tiefe zu erlangen durch entspr. Bearbeitung des DMs.
Die Looking-Glass-Methode ist mir noch unbekannt, doch kann man aus der youtube-Anleitung erkennen, was dort gemacht wird. Die Methode selbst gibt es schon lange (auch bei Ugo Capeto) nämlich aus multiplen Fotos (auch aus kurzen VIdeos) Stereobilder zu erzeugen. Ich kenne davon nur die SFM-Methode, die dann zu anderen 3D-Programmen führt, etwa MeshLab, Blender u.a. 3dstereophoto.blogspot.com/2015/06/depth...nerator-8-dmag8.html
Das neu scheint zu sein, dass das Ergebnis kein Wiggle-Foto ist - welches für viele sehr unruhig wirkt daher oft abgelehnt wird -
sondern einen 3D-Effekt erzeugt, der wie eine kurze und sich wiederholende Vorbeifahrt in 3D auszeichnet. Der 3D Effekt ist dabei deutlich erkennbar, aber meiner Ansicht nach nicht viel besser als bei den Wiggle-Bildern, da das ja offenbar alles auf dem normalen Bildschirm abläuft und Spezialhardware offenbar nicht erforderlich ist.

Gruß
threedee

P.S. Die W3 benutze ich wegen der inzwischen als begrenzt zu bezeichnenden Auslösung nur noch selten. Ersatz ist mein Handy Huawei P30 pro, das immer zur Hand ist. Natürlich dann nur mit der Chacha-Methode mit den bekannten Einschränkungen. Ich versuche gerade mit 2 nebeinander gelegten Smartphones "echte" 3Ds zumachen und auch Kurzvideos. Eins habe ich gelernt:inzwischen ist die Technik so weit, dass unterschiedliche Geschwindigkeiten von 2 gleichen Kameras kein Hindernis mehr sind. Die laufen in 5 Minuten nicht auseinander. Und die Synchronisation bekommt man zu 90% immer hin. Klar, für Profils nicht geeignet.

Gruß
threedee
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