Die Deutsche Gesellschaft für Stere­oskopie (DGS) existiert seit 1928 und fördert – als gemein­nützig anerkan­nter Vere­in – die Ver­bre­itung und das Wis­sen um die räum­liche Bild­darstel­lung. 

Zweck der Gesellschaft ist das Zusam­men­führen Aller, die sich mit Stere­oskopie aus Lieb­haberei, wis­senschaftlichen, gewerblichen und anderen Grün­den befassen, um das Inter­esse für die Stere­oskopie und das stere­oskopis­che Bild durch Anre­gung und Infor­ma­tion zu fördern und zu ver­bre­it­en, so die Satzung.

Die DGS richtet nationale und in­ternationale Kon­gresse aus, unter­hält eine Samm­lung histo­rischer und mod­ern­er Stere­ogeräte und eine umfan­gre­iche Fach­bücherei. Sie kooperiert dabei mit vie­len auslän­dischen Schwest­er­vere­inen.

Die z. Zt. ca. 450 Mit­glieder der DGS erhal­ten vierteljährlich eine vere­in­seigene Fachzeitschrift, das stereo jour­nal, und damit aktuelle Infor­ma­tio­nen über alle Aspek­te der Raum­bild­fo­tografie (so der deutsche Aus­druck für diese Sparte der Licht­bild­kun­st).

Das Vere­insleben find­et auf den regelmäßi­gen Tre­f­fen der zehn Region­al­grup­pen, die zwis­chen Ham­burg und München lokalisiert sind, statt sowie auf jährlichen Kon­gressen an wech­sel­nden Orten und den 3D-Tagen in Hamm. Dabei zeigen Mit­glieder eigene Stere­o­pro­duk­tio­nen auf ein­er Groß­bildlein­wand, tauschen prak­tis­che Erfahrun­gen aus und bericht­en, was sich in der Szene tut.

Interessierte Gäste sind auf diesen Veranstaltungen jederzeit herzlich willkommen.

In Sachen stere­oskopis­che Auf­nahme und Darstel­lung ist die DGS der Know-how-Träger schlechthin. In un­seren Rei­hen find­en sich Spezial­is­ten für die unterschied­lichsten The­men und Fachge­bi­ete, von den neurophysiolo­gischen Grund­la­gen der stere­oskopis­chen Wahrnehmung über die ver­schieden­sten fotografis­chen Inter­es­sen­ge­bi­ete (z. B. Mikro‑, Makro‑, Infrarot‑, Unter­wasser­fo­tografie und Zeitraf­fer­auf­nah­men) und die benötigte Tech­nik (Kam­er­akop­plung und ‑syn­chro­ni­sa­tion, Mul­ti­kopter­stere­o­fo­tografie, Soft­wa­reen­twick­lung für Stereo-Post­pro­duk­tion) bis zur 3D-Com­put­er­grafik (stereo­skopische Frak­tale, 3D-Mod­el­ing, Vir­tu­al Real­i­ty).

In Work­shops, Vorträ­gen und Präsen­ta­tio­nen geben unsere Spezial­is­ten ihr Wis­sen ständig weit­er und tra­gen damit zur weit­eren inhaltlichen und tech­nis­chen Entwick­lung der räum­lichen Bild­darstel­lung bei.